DIGITAL TERRORISM - Fuck You I Wont Do What You Tell Me

Digital Terrorism 2.0 ist ein update der früheren Illustrations Arbeit von Stephanie Meisl im Jahre 2009.

(https://www.dropbox.com/s/3zky08xidxdkh0w/digitalterrorism_2009.jpg?dl=0)

Damals hatte man bereits erste Bedenken, ob die Maschine einen selbst bestimmt oder ob man die Maschine selbst beherrscht. In beiden Fällen musste man richtig erkennen, dass es durchaus in beide Richtungen ging. Wenige beherrschten die Maschine und viele wurden bereits von der Maschine in vielen Lebensbereichen bestimmt. Heute, 10 Jahre später, findet man sich in einer digitalen Welt wieder, in der ein Informationschaos herrscht. Die Maschine und ihre Technologie wird missbraucht um Menschen zu beeinflussen. Ob es Online Werbeeinschaltungen sind, oder Influencer Bilder auf Instagram, oder Kampagnen wie von Cambridge Analytica, jeder von uns der diese Technologien nutzt ist auf die eine oder andere Art und Weise durch ihre Inhalte beeinflusst. Wie weit man selbst noch von online Medien unbeeinflusste Entscheidungen trifft, kann man nicht mehr wirklich feststellen. Fuck you I wont do what you tell me, ein Teil des Liedes "Killing in the Name" von Rage Against The Machine aus dem Jahre 1992 sollte den Protest gegen den digitalen Überwachungsstaat - die neue moderne Gewalt - zum Ausdruck bringen. Die Installation ist eine transparente Projektionsfläche den Dimensionen eines Smartphones angepasst, durch die die am Handy spielende Person, durchsichtig zu sein scheint. Der gläserne Mensch. Die Person ist Synonym für uns alle, die die Smartphones bedenkenlos verwenden, Apps ohne AGBs richtig zu lesen verwenden, und sich im Glauben befinden, dass man ohnehin nichts zu verbergen hat - es also obsolet erscheint sich mit dieser schleichenden Gefahr der Überwachung und Beeinflussung auseinanderzusetzen. Den Rahmen bilden DIGITAL TERRORISM und FUCK YOU I WONT DO WHAT YOU TELL ME - Als immerwährendes Synonym, dass es den Rahmen, im Smartphone präsent ist und man der Meinung ist unbeeinflusst zu sein. In dieser Installation wird es präsent und sichtbar. Von oben herab der digitale Terrorismus und auf der unteren persönlichen Ebene unser aller Glaube.

Im Zentrum der Komposition steht der Mensch über welchen Daten, Informationen und Texte als nie abreissende Flut strömen. Jedes mal wenn man das Smartphone in die Hand nimmt und gutgläubig ein Selfie macht, seinen Freunden schreibt, auf Facebook posted oder Nachrichten liest.

Die Newsticker Einblendungen sind Headlines aus einer 6 Monatigen Linksammlung von News, Artikel, Werbungen, über die Themen Künstliche Intelligenz, Cyber War, Apps die Daten stehlen, etc. Alle links sind auf https://t.me/digitalterrorism abrufbar und werden konstant befüllt. (Momentan noch in Arbeit). Sie wurden jedoch nicht auf ihre inhaltliche Korrektheit geprüft. Diese Headlines sollen das Publikum zum nachdenken anregen, da sie alle aus einer eigenen Bubble stammen, die bei der Mehrheit "nebenbei" aufploppt und da sie nicht die emotionale Ebene triggern, keine weitere Beachtung geschenkt bekommen.

Konzept, Umsetzung: Stephanie Meisl / Mysellevon asfifism.net

Model: Alexandra Braschel

Musik: Marko Sulz

DIGITAL TERRORISM - Fuck You I Wont Do What You Tell Me

Digital Terrorism 2.0 ist ein update der früheren Illustrations Arbeit von Stephanie Meisl im Jahre 2009.

(https://www.dropbox.com/s/3zky08xidxdkh0w/digitalterrorism_2009.jpg?dl=0)

Damals hatte man bereits erste Bedenken, ob die Maschine einen selbst bestimmt oder ob man die Maschine selbst beherrscht. In beiden Fällen musste man richtig erkennen, dass es durchaus in beide Richtungen ging. Wenige beherrschten die Maschine und viele wurden bereits von der Maschine in vielen Lebensbereichen bestimmt. Heute, 10 Jahre später, findet man sich in einer digitalen Welt wieder, in der ein Informationschaos herrscht. Die Maschine und ihre Technologie wird missbraucht um Menschen zu beeinflussen. Ob es Online Werbeeinschaltungen sind, oder Influencer Bilder auf Instagram, oder Kampagnen wie von Cambridge Analytica, jeder von uns der diese Technologien nutzt ist auf die eine oder andere Art und Weise durch ihre Inhalte beeinflusst. Wie weit man selbst noch von online Medien unbeeinflusste Entscheidungen trifft, kann man nicht mehr wirklich feststellen. Fuck you I wont do what you tell me, ein Teil des Liedes "Killing in the Name" von Rage Against The Machine aus dem Jahre 1992 sollte den Protest gegen den digitalen Überwachungsstaat - die neue moderne Gewalt - zum Ausdruck bringen. Die Installation ist eine transparente Projektionsfläche den Dimensionen eines Smartphones angepasst, durch die die am Handy spielende Person, durchsichtig zu sein scheint. Der gläserne Mensch. Die Person ist Synonym für uns alle, die die Smartphones bedenkenlos verwenden, Apps ohne AGBs richtig zu lesen verwenden, und sich im Glauben befinden, dass man ohnehin nichts zu verbergen hat - es also obsolet erscheint sich mit dieser schleichenden Gefahr der Überwachung und Beeinflussung auseinanderzusetzen. Den Rahmen bilden DIGITAL TERRORISM und FUCK YOU I WONT DO WHAT YOU TELL ME - Als immerwährendes Synonym, dass es den Rahmen, im Smartphone präsent ist und man der Meinung ist unbeeinflusst zu sein. In dieser Installation wird es präsent und sichtbar. Von oben herab der digitale Terrorismus und auf der unteren persönlichen Ebene unser aller Glaube.

Im Zentrum der Komposition steht der Mensch über welchen Daten, Informationen und Texte als nie abreissende Flut strömen. Jedes mal wenn man das Smartphone in die Hand nimmt und gutgläubig ein Selfie macht, seinen Freunden schreibt, auf Facebook posted oder Nachrichten liest.

Die Newsticker Einblendungen sind Headlines aus einer 6 Monatigen Linksammlung von News, Artikel, Werbungen, über die Themen Künstliche Intelligenz, Cyber War, Apps die Daten stehlen, etc. Alle links sind auf https://t.me/digitalterrorism abrufbar und werden konstant befüllt. (Momentan noch in Arbeit). Sie wurden jedoch nicht auf ihre inhaltliche Korrektheit geprüft. Diese Headlines sollen das Publikum zum nachdenken anregen, da sie alle aus einer eigenen Bubble stammen, die bei der Mehrheit "nebenbei" aufploppt und da sie nicht die emotionale Ebene triggern, keine weitere Beachtung geschenkt bekommen.

Konzept, Umsetzung: Stephanie Meisl / Mysellevon asfifism.net

Model: Alexandra Braschel

Musik: Marko Sulz